Adaptive 6G RAN Technologien

Die Arbeitsgruppe hat das Ziel, Technologien u. Funktionen für 6G-Radio (Air Interface) und 6G-Sensing zusammenzuführen, Joint (Radio) Communications & Sensing (JCAS), und neue Architekturen, Methoden und Protokolle zu erforschen, die auf die Anwendung für hochzuverlässige industrielle Funklösungen (6G Industrial Radio) sowie private und örtlich begrenzte Netze und Netzerweiterungen (6G Campusnetze) ausgerichtet sind. Dabei wird die Nutzbarmachung der Frequenzbereiche Sub-6-GHz, 26 GHz bis THz adressiert.

Grundpfeiler dafür ist die Entwicklung einer skalierbaren 6G-Breitband-Testplattform für 6G-Kommunikationstrecken (Radio) und die sensorische Erfassung der Funknetzumgebung (Sensing). Techniken werden erforscht, um die Funkumgebung eines Netzes in Bezug auf aktive Funkvorgänge (Teilnehmer, unbewusste sowie bewusste Interferenzen) sowie funkunabhängige Kontexte (Objekte, Bewegung, Strukturen) zu analysieren und die Fähigkeiten der Kommunikation anwendungsspezifisch zu adaptieren/optimieren. Durch adaptive RAN Features u. Protokolle sollen die Netze kognitiv und antizipierend agieren und gem. Funk- u. Netzwerkressourcennutzung erlauben. Es werden optimierte Wellenformen u. Algorithmen für die ultraschnelle Industrial-Radio-Funkkommunikation (D2D & D2-Multi-Device, THz) und neue 6G-Campusnetz-Systemansätze und -Spektrumsnutzungskonzepte erforscht sowie Rückwärtskompatibilität zu 5G-Netzen und Integration in öffentliche Netze betrachtet.